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Mit Schloss Sanssouci erfüllte sich Friedrich II. einen persönlichen Traum. Weit ab vom umtriebigen Berlin ließ er in den Jahren 1745 bis 1747 ein kleines Sommerschloss errichten. Die Gestaltung des Schlosses machte er zur Chefsache; Architekt Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff musste sämtliche Planungen eng mit dem Preußenkönig abstimmen. Der Name des Schlosses war programmatisch: Sanssouci, zu deutsch "ohne Sorge" hatte die Funktion eines Rückzugsgebiets für den preußischen König und war zugleich ein Zuhause für die Künste, zu denen sich Friedrich von Jugend an hingezogen fühlte. Friedrich hatte berühmte Musiker unter Vertrag, und er beließ es nicht bei passivem Musikgenuss. Bei den abendlichen Konzerten war er als Flötist mit von der Partie und schrieb außerdem hunderte von Kompositionen für sein Instrument. Eine andere Leidenschaft des Königs war die Philosophie. In Sanssouci traf er sich mit vielen führenden Köpfen seiner Zeit zu ausgedehnten Diskussionsrunden; nicht zuletzt Voltaire war hier häufig zu Gast. Seit 1990 gehört Sanssouci mit seinen Schlössern und dem herrlichen Schlosspark zum Weltkulturerbe der UNESCO.
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